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Blogparade: Dein stärkster Gaming-Spleen


Die liebe Guddy ruft in ihrem Blog Fried Phoenix zur Blogparade auf, und es geht um den größten Gaming-Spleen. Quasi genau mein Ding, deswegen muss ich da jetzt auch ran. 

Aber ... wo soll ich anfangen? Beim nachdenken fielen mir so einige Ticks und Macken auf, die ich beim zocken so an den Tag lege. Ich bewege mich zum Beispiel immer mit, wenn ich im Spiel um Ecken schauen will. Und ja, ich weiß, dass mir das nicht weiterhilft. Wenn es einen Charaktereditor gibt, dann hat meine Figur rote Haare und grüne Augen (und idealerweise noch ein irgendwie beschädigtes Gesicht). Außerdem spiele ich ungern, wenn mir jemand zuschaut, ich glaub man nennt das Performance Anxiety. Ich hab das jedenfalls, treffe dann nichts mehr, kann keine Rätsel lösen und lege den Controller oder die Tastatur besser weg.

Mein größter Spleen ist aber ein ganz anderer, und er ist so richtig bescheuert.

Blogparade: 6×6: 6 fi(c)ktive Figuren fürs Bett

Szene aus "Hannibal" © NBC
Ihr Lieben, es ist kalt draußen, und wie man so schön zu sagen pflegt: Macht euch warme Gedanken. Dieser Logik folgte wohl auch die singende Lehrerin, die erneut zur Blogparade aufruft. Und so formuliert die Frau Lehrerin die Aufgabenstellung:

Outet euch also und stellt eine Liste von sexsechs fi(c)ktiven Figuren zusammen, die ihr nicht von der Bettkante stoßen würdet, die aber keinesfalls etwas für eine ernsthafte Beziehung wären! Charaktere aus Porno-Filmen sind ausgeschlossen – dafür könnt ihr frei auswählen, aus welchen Medien (Film, Serie, Buch, Comic) eure Charaktere stammen. Über Erklärungen und/oder entsprechend aussagekräftige Fotos oder Clips (nichts explizites natürlich) freue ich mich, wie immer, sehr!

Blogparade: Antihelden - die "echten" Protagonisten


Miss Booleana hat eine Blogparade gestartet, und sie hat ein ganz wundervolles Thema ausgewählt: Antihelden! Aber was sind eigentlich Antihelden, was zeichnet sie aus? Freundlicherweise lieferte sie gleich eine Definition mit, die ich hier mal ganz schamlos klaue:

Was macht den Antiheld aus? Er ist meiner Meinung nach ‚echter‘ und menschlicher. Daher der Beititel der Blogparade: ‚echter‘ Protagonist. Denn Antihelden sind nicht frei von Fehlern. Sie haben Ängste, Schwächen, eher Einzelgänger oder sind nicht hübsch. Im Gegensatz zu so manchem Saubermann, der mit seinem Zahnpasta-Lächeln den Tag rettet und dem scheinbar alles gelingt. In den Antihelden können wir uns aber besser hineinversetzen, denn wir sind alle nicht fehlerfrei. Und das ist es, was den Antiheld meist dann doch irgendwie liebenswert macht. Oder dafür sorgt, dass wir umso mehr mit ihm oder ihr mitfiebern. Selbst wenn der Antiheld so ‚anti‘ ist, dass wir ihn oder sie nicht mal besonders mögen.

Genau mein Ding also, denn die Normalos sind ja, grad wenn es um Filme und Serien geht, nicht immer unbedingt die spannendsten Figuren. Also, legen wir los. 

Die Reihenfolge ist nicht wertend!

© FX
Jax Teller (Charlie Hunnam in "Sons of Anarchy", Serie)

Jax ist einer dieser Sorte, die immer das Richtige tun will, und dafür eine ganze Menge Mist baut. Klar, dass das nicht lange gutgehen kann. Im Serienformat konnte man das so richtig auskosten, und ich müsste lügen wenn ich sagen würde, dass die "Sons" nicht für die Zeit, in der ich sie geschaut habe, so eine Art Ersatzfamilie geworden sind. Und da war Jax nun man der Chef.

© Polygram
Der Dude (Jeff Bridges in "The Big Lebowski", Film)

Eigentlich wollt ich was zum Dude schreiben, aber ich lass stattdessen mal andere reden: "...Ich erwähn das weil es manchmal auch ein Mann gibt...ich würd nicht sagen ein Held, denn was ist schon ein Held? Aber manchmal da gibts ein Mann, ich rede hier von dem Dude, also manchmal da gibts nen Mann, das ist der richtige Mann am richtigen Ort, zur richtigen Zeit. Der passt genau da hin. Und so einer war der Dude. In Los Angeles und das obwohl er ein total fauler Sack war, das war der Dude ohne Frage vielleicht sogar der faulste Sack in ganz Los Angeles und Umgebung wobei er unter den faulen Säcken weltweit einer der vordersten Plätze belegen würde."

Eigentlich wollen wir doch alle nur im Bademantel rumhängen, White Russian trinken und ab und an mal bowlen gehen. Siehst du anders? Ist vielleicht deine bekackte Meinung, man.

© Redbank Films
Carrie White (Sissy Spacek in "Carrie", Film)

Wenn deine Mutter nicht alle Frösche im Teich hat und dich in der Schule alle mobben, dann kann es halt durchaus mal passieren, dass du ausflippst. So ging es auch Carrie, und es ist auch heute noch eine recht spektakuläre Angelegenheit.

© Warner Bros.
Patrick Bateman (Christian Bale in "American Psycho", Film)

Ich mag halt Jared Leto nicht so gerne, da kommt mir Patrick Bateman schon recht gelegen. Auch sonst ist er zwar echt abscheulich drauf, aber ich komme nicht so ganz umhin, nicht wenigstens stellenweise Freude zu empfinden, wenn er dieses Haifischbecken voller narzisstischer Yuppies ein bisschen aufmischt. Notfalls halt auch mit der Axt. 

© 20th Century Fox
Der Erzähler (Edward Norton in "Fight Club", Film)

Zu seinem Auftauchen in dieser Liste würde er wohl nur eines sagen: I Am Jack's Complete Lack of Surprise. Mehr kann ich nicht schreiben, denn ihr wisst ja hoffentlich, was die erste Regel des Fight Club ist.

© Sony Pictures
Lisbeth Salander (Rooney Mara / Noomi Rapace in "Verblendung", Film)

Darf man wahrscheinlich so nicht sagen, aber mir gefällt Rooney Mara in der Rolle ein kleines bisschen besser, bei ihr find ich den Kontrast zwischen verletztlich und brutal ziemlich heftig. Lisbeth Salander ist unbestritten eine ziemlich coole, aber auch ziemlich kaputte Figur und somit von Haus aus spannend.

© Showtime
Vanessa Ives (Eva Green in "Penny Dreadful", Serie)

Falls ihr "Penny Dreadful" noch nicht gesehen habt, solltet ihr das nachholen. Die Serie ist dann jetzt auch abgeschlossen, und ich bin mir ziemlich sicher, dass ich keine andere Serie danach so sehr lieben können werde. Mit Vanessa Ives hat sie eine Hauptfigur geliefert, die zutiefst zerrissen ist, die an mehreren Fronten gleichzeitig kämpft. längst nicht immer das Richtige macht, sich immer auf ihre Freunde verlassen kann und einfach rundum spannend und wundervoll geschrieben ist. Sie lässt sich ihr Leben nicht aus der Hand nehmen, sie ist eine richtige Kämpferin. Aber eben keine lupenreine Heldin.

So, und jetzt ihr: Habt ihr einen liebsten Antihelden oder eine liebste Antiheldin? Wer aus meiner kleinen Liste ist euer Favorit?

Blogparade: "Marry me!" – Sieben Charaktere (Film/Fernsehen/Literatur), die ich „vom Fleck weg“ heiraten würde!

Heiraten bei "Doctor Who" © BBC
Es wird romantisch! Also, so richtig. Die singende Lehrerin hat mal wieder zu einer Blogparade aufgerufen. Und hier ist die Aufgabe:

"Die Liebe. Kennt ihr das auch? Da gibt es (fiktive!) Charaktere, die man einfach nur heiß findet und am liebsten gleich auf der Stelle vernaschen würde, die aber kein „Beziehungsmaterial‟ wären. Ja, kennt ihr? Nun, darum geht es heute nicht. Es geht statt dessen um die Charaktere, bei denen euch das Herz aufgeht, bei denen ihr euch so sehr wünscht, dass das zwischen ihm/ihr und dem romantic interest klappt, dass ihr im Grunde genommen sie oder ihn am liebsten selber „haben‟ wollt!"

Ein richtig schweres Thema, aber man soll ja nicht vor Herausforderungen zurückschrecken. Ich präsentiere also: Serien-, Film- und Gamesmaterial, zu dem ich "ja" sagen würde. Eine Begründung gibt es natürlich auch jeweils dazu. Anmerken möchte ich noch, dass ich es extrem schwer finde, da irgendwelche Figuren aus Filmen auszuwählen. Bei der normalen Laufzeit eines Films fehlt mir immer die Möglichkeit, Figuren tatsächlich kennenzulernen. Zu Serienfiguren baue ich irgendwie tiefergehende Bindungen auf.

Nathan Drake in "Uncharted 4" © Naughty Dog
Nathan Drake - Uncharted Series


Die Uncharted Reihe ist mir durch einen doofen Zufall in die Hände gefallen, irgendwann Ende März 2016. Sie lag nämlich einfach um 50% reduziert im Laden herum und ich dachte "ach komm, für das Geld kriegst du drei Spiele, das lohnt sich sicher". Es hat sich gelohnt, sehr sogar. Ich meine, schaut euch das Bild da oben doch nur mal an! Von seinem Aussehen mal abgesehen ist Nate überaus charmant, sehr witzig, manchmal sarkastisch, vor allem aber auch treu und loyal seinen Freunden gegenüber. Einem Abenteuer ist er ebenfalls nicht abgeneigt, und sein Faible für Geschichte macht ihn darüber hinaus noch intelligent. Klar, er könnte manchmal ein bisschen mehr nachdenken, bevor er sich kopfüber in eine von Piraten besetzte Ruine stürzt, aber hey, niemand ist perfekt.

Exakt wie ich, wenn ich mich freue. © ABC
Richard Castle - Castle

Wenigstens einmal Nathan Fillion muss einfach in dieser Liste vertreten sein. Es war ein echt knappes Rennen zwischen Castle und Captain Mal aus "Firefly", aber ich wollte am Ende nicht die komplette Crew der Serenity hier in der Liste drinstehen haben. Seit der Comic Con in Stuttgart bin ich außerdem restlos davon überzeugt, dass zwischen Fillion und seinen Rollen gar nicht so viel Unterschied besteht. Jedenfalls, Rick Castle ist für mich so die perfekte Mischung: klar, er sieht gut aus, aber vor allem hat er Humor, ist gerne auch mal albern, aber ernst und loyal, wenn es drauf ankommt. Find ich eine gute Mischung. Außerdem hat er einen spannenden Job und ich höre mir gern spannende Stories anderer Leute an. Passt also perfekt.

© FOX
Kaylee Frye - Firefly

Wer Kaylee nicht liebt, ist ein schlechter Mensch, ganz einfach. Sie ist klug, herzlich, loyal, witzig, aufgekratzt, offen und überhaupt einfach ziemlich toll. Damit passt sie perfekt zur Crew der Serenity und sie reiht sich in die Liste großartiger Frauen, geschrieben von Joss Whedon, nahtlos ein. Sie hält sich mit ihrer Meinung nicht zurück, ist prinzipiell das, was die ganze Crew zusammenhält. Ihr Optimismus ist unerschütterlich. Und sie ist ziemlich badass. Vielleicht nicht gerade als Kämpfer, aber das muss sie auch gar nicht sein. Sie rockt das Schiff und sie ist super shiny.

Coulson!!!! © ABC/Marvel
Agent Phillip "Phil" Coulson - Agents of S.H.I.E.L.D.

Phil Coulson mochte ich jeweils bei seinen kurzen Auftritten in diversen Filmen des MCU, er war dann tatsächlich auch der Hauptgrund, wieso ich überhaupt bei "Agents of S.H.I.E.L.D." eingestiegen bin. Solltet ihr übrigens auch tun, es ist ziemlich gut. Nicht nur hat Coulson ein fliegendes Auto namens Lola, er kümmert sich um sein Team, macht sich auch mal die Hände schmutzig, tritt Ärsche wenn es nötig ist und vor allem: er ist ein ziemlicher Fanboy. Nicht nur sammelt er Vintage Captain America Karten, er liebt "Star Wars" und anderes popkulturelles Zeug und lässt sich immer wieder zu Witzen hinreißen, die das restliche Team irgendwie nicht versteht. Sein Job ist auch ziemlich spannend, es gäbe also immer etwas zu erzählen. Denn wir alle wissen: Eine Beziehung, in der sich nur angeschwiegen wird, ist zum Tode verurteilt.

Besser nicht mit ihr anlegen. © ABC/Marvel
Agent Peggy Carter - Agent Carter

Es gibt keinen einzigen Grund, der gegen Peggy Carter spricht. Aber es gibt unendlich viele, die für sie sprechen. Sie ist tough, aber auch herzlich. Sie packt Dinge an und lässt sich nicht von ihrem Umfeld unterkriegen. Sie kennt ihren Wert, sie ist britisch (Extrapunkte dafür), vereint Weiblichkeit mit Arschtreterei, sie gründete S.H.I.E.L.D., muss ich mehr dazu sagen? Sie ist rundum perfekt und ich liebe sie.

Mit ihm auch nicht. © FOX
Seeley Booth - Bones

David Boreanaz musste irgendwie in diese Liste. Ich schaue Bones nur sporadisch, bin dann aber immer hellauf begeistert und nehme mir vor, irgendwann die ganze Serie zu schauen. Das geht jetzt schon seit vier Jahren so, ratet mal welche Serie ich noch immer nicht nachgeholt habe. Genau. Jedenfalls, Seeley Booth fasziniert mich. Er hat eine spannende Hintergrundgeschichte, sein Umgang mit Temperance ist geprägt von gegenseitigem Verständnis und Respekt. Humor hat er auch. Doch, einen Platz in dieser Liste hat er sich verdient. 

Er versteht die Welt. © Warner Bros.
Remus Lupin - Harry Potter

Jeder braucht einen Werwolf, und ich brauchte einen Grund, David Thewlis hier unterzubringen. Mit der Verteidigung gegen die Dunklen Künste hat er als Lehrer ein recht spannendes Fach, und ich würde ihn generell als einen der cooleren Lehrer einschätzen. So ein Werwolf hat immer etwas gefährliches an sich, auch wenn sich mit Wolfsbane Potion die negativen Nebeneffekte ja unterdrücken lassen. Es wäre also immer ein wenig aufregend. Darüber hinaus schafft er es, trotz der permanenten Ablehnung der anderen, immer das Gute in den Menschen zu erkennen. Er hat einen tollen Sinn für Humor, aber er ist nie gemein zu anderen. Mitfühlend, intelligent, freundlich, mutig und aufrichtig ist er auch, ihn nicht zu mögen ist also schon ziemlich schwer. Gewissermaßen vereint er all die sozialen Komponenten der Wölfe in sich, auch wenn er sich für sein Werwolfdasein schämt. Tragische Ironie. Außerdem empfiehlt er Schokolade als Allheilmittel, beispielsweise nach einer Dementoren-Attacke. Der Mann weiß, was er tut. Außerdem wäre damit dann noch ein Charakter sowohl aus einem Film als auch einem Buch vertreten. Perfekter Abschluss sozusagen.

Blogparade: Rund um die Serie

Lebensziele: Das Büro aus "It Crowd" © Channel4
Heieiei, da bin ich ja wieder mächtig spät dran, eigentlich war am 12.12. schon Auswertungsschluss. Aber ich verlass mich einfach mal darauf dass in der Vorweihnachtszeit auch alle anderen tausend andere Dinge im Kopf haben. Frau Margarete bittet mal wieder zur Serienparade, und das schon zum letzten Mal! Ich war ja nicht bei allen Runden mit dabei, aber das Finale will ich mir nicht nehmen lassen, die Beiträge zu tippen hat echt immer so richtig Spaß gemacht, danke dafür! Dieses Mal dreht sich alles rund um die Serien, die man so schaut. Hier ist die Aufgabenstellung:

Was für Merchandise besitzt du zu Serien? Beschränkst du dich auf die gekauften Serienstaffeln oder hast du noch andere Accessoires zu deine Lieblingsserien? Zeig doch mal her, wie du deine liebsten Serien zelebrierst! Und: Interessierst du dich dafür, was deine Serienstars so außerhalb der Serie treiben?

Beim Merchandise ist das ja immer so eine Sache. Momentan macht mir das Geld da noch einen Strich durch die Rechnung, ab Ende Januar wird sich das aber wohl ändern, dann gibt es monatliches Festgehalt, oder generell erstmal Gehalt das nicht zu 90% für die Miete der Studentenbude draufgeht. Yay! Macht euch auf tonnenweise Bilder bei Instagram gefasst. Da gibt's übrigens generell mal Bilder von gesammelten Neuzugängen, wenn ich nicht schon wieder total verpeile dass ich ein Foto machen wollte. Dann ist der einzige limitierende Faktor mein Freund (der bestimmt hier mitliest, hallo Schatz ^^). Der erträgt, und das muss man auch mal loben, mein Fangirl-Dasein echt mit einer unermüdlichen Fassung und macht selber auch vieles mit, beispielsweise schauen wir im Urlaub gerne Drehorte von Filmen und Serien an. Manchmal ermahnt er mich dann aber doch, wenn ich mir mal wieder in den Kopf setze später Tardis-Möbel in der Wohnung bauen zu wollen oder so. Ich schätze ich werde später auf ein eigenes Büro beharren und da dann dekorieren wie ich lustig bin. Muahahaha!

Schmuckgeschäft in Galway, Irland. Erinnerte mich an Ron aus "Parcs and Rec"
Momentan ist also Merchandise-mäßig noch nicht so viel los. Auf meinem provisorischen Schreibtisch steht ein kleiner Dalek neben einer kleinen Tardis. Im Bett wohnt ebenfalls ein roter, redender Plüschdalek, allerdings sind seine Batterien mittlerweile leer. Ist auch besser so, ich rolle im Schlaf ja gerne mal durch das Bett, und wenn man falsch auf dem Dalek landet legt der mitten in der Nacht mit einem beherzten "Exterminate!!!" los. Besser als jeder Wecker. Und neu eingezogen ist jetzt ein Plüsch-Jake aus der Serie "Adventure Time". Überhaupt, ich hab ein Faible für Plüschtiere und zuhause (momentan bin ich zu Besuch bei der Familie in Deutschland, sonst würde ich euch Fotos zeigen) warten unter anderem ein großer Totoro und ein recht großer Spyro auf mich. Geld für Serienstaffeln gebe ich allerdings selten aus. Vieles kommt als Rezi-Exemplar ins Haus geflattert, beim Rest bin ich ein großer Fan von Streaming-Anbietern. Hauptsächlich weil ich momentan auch nicht so viel Platz habe um potentielle Schätze richtig sammeln zu können. Dementsprechend zelebriere ich meine Serien meistens mit Plüschtier bewaffnet und unter der Decke eingekuschelt im Bett vor dem TV, ganz langweilig, dafür aber maximal bequem ^__^ . Oh, und Shirts sind so ein Tick. Shirts mit Daleks, Shirts mit Heisenberg, Adventure Time, My Little Pony, Glücksbärchis: alle in meinem Kleiderschrank vertreten. Ich zieh die auch alle total gerne an, egal zu welchem Anlass. Früher fand ich Bandshirts total toll, aber seit ein, zwei Jahren sind es Serien- und Filmshirts.

aktuelles Serienfutter
Und natürlich interessiere ich mich auch außerhalb der Serien für manche Darsteller. Ich folge einigen auf Instagram und Twitter, ich freu mich auf Conventions tatsächlich am meisten auf die Stargäste. Auf der Comic Con in Dortmund konnte ich bei der Autogramm-Session ein paar Worte mit James Marsters aus "Buffy" reden, und das war schon cool. In London gab's ein kurzes Gespräch mit Colin Baker, dem sechsten Doctor aus "Doctor Who", da war ich auch ganz schön nervös. Ich schau natürlich auch gerne wo meine Lieblingsdarsteller sonst so mitspielen. Manche Sachen guck ich dann auch tatsächlich erstmal nur deswegen an. Aktuell liegt die erste Staffel "The Fall" hier, da bin ich hauptsächlich drauf aufmerksam geworden weil Gillian Anderson mitspielt, und sie ist halt so eine richtige Göttin. Freu mich tierisch auf die Serie. Und viele Darsteller aus Serien sind ja sonst auch erfolgreiche Darsteller in Filmen, da verschmelzen dann beide Interessensgebiete wieder miteinander. 

Wie sieht's bei euch aus? Was sammelt ihr so rund um eure liebsten Serien?

Blogparade: Das ultimative Nerd-Geek-Stöckchen

Die zauberhafte Frau Margarete hat mir ein neues Stöckchen hingelegt, und weil ich ja motiviert bin hab ich das natürlich auch gleich aufgehoben und ein schönes Weihnachtsgesteck draus gebastelt. Naja, fast. Eigentlich gar nicht, meine Bastelfähigkeiten sind nämlich unterirdisch. Seinen Ursprung nahm das Stöckchen im Nerd-Wiki. Dann will ich auch mal gar nicht lange fackeln und fang direkt mal mit den Fragen an. Wer ebenfalls mitmachen will findet am Ende eine Anleitung. 

1. Ein gelangweilter Krösus steckt Dir einen 500€ Schein zu mit den Worten "Kauf dir was Schönes, Nerd". Was kaufst du dir?

Wo soll ich denn da bitte anfangen? Hat dieser Krösus überhaupt einen Plan wie teuer Dinge sind? Dinge sind unverschämt teuer. 330€ würden für einen Arthas von Sideshow draufgehen, 150€ für die Frostmourne-Replik die ich haben will, und den Rest wird in irgendeinen hübschen Film investiert. Geht voll gut auf, die Rechnung. Wobei, ich hab mir zu Weihnachten schonmal ne PS4 geschenkt, die jetzt ebenfalls in der Schweiz auf mich wartet. Vielleicht investier ich in ein Spiel. Im Bundle waren zwar drei enthalten, aber man kann ja nie genug Games haben, und ich brauch noch irgendwas wo man andere verkloppen kann. Ob "Mortal Kombat X" sich lohnt?

Arthas und Frostmourne in "World of Warcraft" © Blizzard

2. Der Film     ist für die meisten vermutlich eine üble Gurke, doch ich liebe ihn trotzdem, weil... .

Wenn ich einen Film liebe, dann ist der auch keine Gurke, ist ganz einfach.


3. Du hast im Suff eine Wette verloren und MUSST Dir ein mindestens faustgroßes Superheldenzeichen tätowieren. Welches wählst du und wo kommt es hin?

Ha, easy. Ich lass mir das Logo von Deadpool auf das Handgelenk unten stechen. Also die Unterseite. Da wo alle anderen ihr ultracooles Unendlichkeitszeichen hingestochen haben.

© Fox
4. Nenne drei nerdige Dinge, die jetzt gerade auf deinem Schreibtisch (oder in der Nähe) stehen/liegen/hängen/schweben. 

Da muss ich passen, ich bin nämlich grad gar nicht zuhause an meinem Schreibtisch, sonst würd ich euch Fotos zeigen. Auf dem Tisch steht eine kleine Metall-Tardis die man öffnen kann, da sammel ich Kleingeld drin bis der reiche Krösus aus Frage 1 auftaucht. Einen Dalek und R2-D2 hab ich ebenfalls dort herumstehen. So ganz generell hause ich aber im Zimmer meines Freundes, und solang wir keine eigene Wohnung haben bzw. solange ich nicht mein eigenes Zimmer in dieser Wohnung hab wird der Nerdfaktor gedämpft. Hindert mich aber nicht am sammeln, ihr solltet mal meine Stofftiere sehen... die ich euch auch nicht zeigen kann, weil sie grad in einem anderen Land als ich leben. Ist schon schwer manchmal. Vielleicht reiche ich irgendwann mal Bilder nach :)

5. Mit welchem noch lebenden Star (Schauspieler, Musiker, Cosplayer, Schriftsteller, you name it) würdest du gerne mal einen ganzen Tag verbringen? Und was würdet ihr an diesem Tag zusammen tun?

Dieses Stöckchen ist einfach nur brutal, wollt ich mal so festhalten. Ich würde mich gerne mit Diana Gabaldon näher unterhalten, sie war auf der RingCon total großartig und hat sich nicht aus dem Konzept bringen lassen. Ich würde aber auch gerne einen Tag mit Jennifer Lawrence rumhängen, weil sie einen übelst sympathischen Eindruck macht. Oder mit Nathalie Dormer, gleicher Grund. Oder mit Felicia Day, gleicher Grund. Wir würden in allen Szenarien rumchillen, Pizza und Schokolade futtern und quatschen, nebenbei irgendwas lustiges schauen. 

6. In welcher fiktionalen Welt (Roman, Film oder Game) würdest du gerne leben? Warum?

Ich würde gerne in einer Welt leben in der ich gemeinsam mit dem Doctor in der Tardis reisen kann. Inkarnation #10, bitte. Danke.  Man vergebe mir das .gif., kommt nicht wieder vor.

Well, hello! © BBC
7. Du hast wahnsinniges Glück und ziehst einen uralten, vergessenen Wunschring aus einem Kaugummiautomaten. Was wünschst du dir mit dem einen verbliebenen Wunsch, wenn "mehr Wünsche" und "Weltfrieden" nicht zählen?

Ihr habt das in Frage #1 vielleicht schon gemerkt, aber ich hab Wünsche. Materielle Wünsche. Ab Januar wechsel ich von der recht brotlosen Studentenzunft ins bezahlte Berufsleben, und dann... warten Studienkredite darauf abbezahlt zu werden, fuck yeah! Aber ich bin schon fleißig am durchrechnen, und ich freu mich darauf nicht immer dreimal überlegen zu müssen ob ich mir jetzt irgendwas leisten kann. Aber ich bin ja ein ungeduldiger Mensch, und deswegen wäre mehr Geld auf jeden Fall eine feine Sache. So Hobbies wie Reisen sind ja auch nicht günstig, und als jemand der oft genug in finanziellen Schwierigkeiten war kann ich sagen: Geld macht vielleicht nicht glücklich, aber es beruhigt ungemein wenn man es hat. 

8. Was würdest du bei einem Ausflug in die Natur lieber finden, ein magisches Schwert oder eine Alienwaffe? Warum?

So eine Alienwaffe wär ja schon cool. Sie müsste aber unauffällig sein, andererseits könnte ich mich ja mit der Waffe dann gegen etwaigen Besuch wehren. Handlich wär auch eine gute Sache, damit die in der Handtasche Platz findet. So ein Schwert ist ja immer gleich so riesig. Wäre vom Coolnessfaktor aber auch nicht zu verachten. Ich schleiche seit Ewigkeiten auf Cons um Frostmourne herum, das wird irgendwann an meiner Wand landen, und gegen dessen magic skills hätt ich jetzt auch nichts einzuwenden.
9. Welches Buch, Computerspiel oder Comic würdest du gern ENDLICH mal verfilmt sehen und von welchem Regisseur?

Duncan Jones hat Warcraft ja schon verfilmt, und nach "Moon" und "Source Code" kann ich mir da auch keinen besseren Regisseur vorstellen. Was ich wirklich großartig finden würde wären angemessen epische Verfilmungen von Spielen wie "Baldur's Gate", denn "Dungeons & Dragons" hat zwar in etwa die gleichen Grundlagen, ist aber durch und durch ein Kackfilm.

 Ragnar Lothbrok...äh...Travis Fimmel...Anduin Lothar! © Legendary/Universal
10. Was lässt dich zum Hulk motivieren? Welches Thema kann eine "Nerd Rage" in dir auslösen?

Ignoranz. Ignoranz ist ganz schwer zu ertragen. Ich seh ja ein dass jeder seine eigene Meinung haben darf, aber ich würde es mögen wenn diese dann auch fundiert wäre. Und nein, "Film is voll scheisse weil kompliziert" zählt nicht als fundierte Meinung. 

Und was auch schlimm ist ist dieses herunterblicken auf "Nerds". Generell das Wort, einige benutzen das ja als Schimpfwort und verweisen dann im gleichen Zug auf so doofe Serien wie "Big Bang Theory". Na vielen Dank auch, als ob nerdiges Dasein irgendwas mit vollkommener sozialer Inkompetenz zu tun hat. Aber das fordert vermutlich wieder mehr Toleranz als vorhanden ist. 

Ansonsten das übliche. Sexismus ist ein ganz brenzliges Thema bei mir, Rassismus kotzt mich an, joa. Und als persönlicher Warte find ich es immer ganz süß wenn Leute (Männer wie auch Frauen) sich bemüßigt fühlen mir mitzuteilen dass ich keine Ahnung von Film haben kann weil ich ne Frau bin und deswegen ja nur RomComs mag. Fahrt zur Hölle.


Yo, das wär es auch schon.Ich nominier auf jeden Fall mal Mya und die Lady hinter Bette Davis left the Bookshop! Ansonsten gilt: wenn das euer Ding ist, dann schnappt euch das Stöckchen, macht mit, hinterlasst doch auch hier einen Kommentar damit ich was zu lesen habe :)

Blogparade: Guilty Pleasures


Bunt zusammengewürfelte Truppe: Die Hauptfiguren aus "My little Pony" © Hasbro
Bei der zauberhaften Frau Margarete geht die Serienparade in die nächste Runde, und dieses Mal geht es um Guilty Pleasures. Also Dinge, die objektiv betrachtet nicht sonderlich gut sind, die man aber trotzdem mag. Ich geb am besten erst Mal die genaue Aufgabenstellung weiter:

Welche deiner Lieblingsserien ist dir ein bisschen peinlich? Welches Format schaust du gerne, obwohl du denkst, dass es keinen besonders hohen Anspruch oder keine gute Qualität hat? Welche Serie findet jeder doof, nur du nicht?

Packen wir also direkt mal Butter bei die Fische, wie man so schön sagt. Ich geh stark auf die 30 zu, und (und das dürfte vielleicht den ein oder anderen jüngeren Leser schocken) irgendwann kommt dieses Alter, in dem einem Peinlichkeiten weitestgehend egal sind. Bei manchen geht das mit Anfang 20 los, andere sind irgendwann mit 40 so weit. Aber es kommt, es ist unausweichlich. 

Ich könnte jetzt natürlich mal in meiner Jugend buddeln gehen, da würde ich dann so Schätze wie "Kommissar Rex" oder "Medicopter 117" hervorkramen können. Nur hat die damals wirklich jeder in meinem Umfeld geschaut, das war also nicht wirklich peinlich. Das ist es allerhöchstens heute, wenn man darauf zurückblickt. Was ich schon damals weitläufig umschifft hab sind diese ganzen Soaps. "GZSZ", "Unter Uns", "Marienhof"... konnte ich nichts mit anfangen. Ansonsten denke ich mir: wenn ich eine Serie gut finde, wieso sollte ich mich dafür schämen?
Ist keine Serie, aber trotzdem genial: "12 Uhr Mittags" © Constantin Film
Mit Filmen ist es ja im Prinzip das Gleiche. Wieso sollte ich mir von anderen vorschreiben lassen, was ich gut finde? Wieso scheint es so ein riesiges Problem zu sein zwei grundverschiedene Dinge zu mögen? Scheinbar ist es ja ein absolutes No-Go gleichzeitig den aktuellen Film von Marvel zu mögen und sich im selben Atemzug für ein kleines, feines Drama zu begeistern. Alles wird in Schablonen gepresst, und man hat ganz schnell mal generell keine Ahnung von Filmen, wenn man Spaß an "Transformers" hat. Das finde ich schade, und ich frage mich aus welchem Beweggrund solche Aussagen entstehen? Muss man sich selbst abgrenzen, sich selbst über die ach so dumme, breite Masse erheben? Die Existenz einer Transformers-Reihe löscht ja niemals die Existenz von Meisterwerken wie "Denn sie wissen nicht, was sie tun" oder "12 Uhr Mittags" aus. Da wäre mehr Toleranz echt schön. Aber ich schweife ab. Jedenfalls, ein bisschen mehr Toleranz täte einigen Leuten ganz gut.
Einige Figuren aus "Adventure Time" © Cartoon Network
Was recht viele Leute belächeln ist "Adventure Time". Viele Zuschauer kommen nicht darüber hinweg dass es sich um eine Cartoon-Serie handelt, und vielleicht sind die ersten paar Folgen noch ein bisschen random. Doch wer tiefer in die wundervolle Welt von Finn dem Menschenjungen und Jake dem Hund eintaucht, der wird eine post-apokalyptische Welt entdecken, in der so einige Dinge nicht ganz richtig sind. Da kann es auch schon mal passieren dass man nach vier Staffeln eine Figur, die man am Anfang schrecklich und böse fand richtig ins Herz schließt, weil sie eine immer detailliertere und tragische Hintergrundgeschichte bekommt. Dass alle Frauen in der Serie irgendeine Sorte von Prinzessin sind, die aber keinesfalls immer dämlich und hilflos sind, ist ebenfalls ein Pluspunkt :D . Und von den grandiosen Gender-Bending Episoden hab ich noch gar nicht angefangen! Jedenfalls, "Adventure Time" ist so ein Auslöser für schräge Blicke von einigen Leuten, aber eben völlig zu Unrecht. Neben wichtigen Werten wie Freundschaft und Aufrichtigkeit gibt es vor allem für Erwachsene so dermaßen viel fiesen Humor, der an der eigentlich kindlichen Zielgruppe komplett vorbei geht. Quasi eine ähnliche Richtung die auch "My Little Pony" schon eingeschlagen ist mit der aktuell laufenden Serie. Die übrigens auch ganz, ganz großartig ist. Aber auch hier weigere ich mich von Guily Pleasure zu reden, es ist absolut in Ordnung von sich selbst zu behaupten eine Pegasister zu sein.

Wie sieht es bei euch aus? Habt ihr Serien, die alle um euch herum schrecklich finden? Gibt es Serien die alle total genial finden, die bei euch aber gnadenlos durchgefallen sind?

Brides of #Horrorctober - Der Auftakt


Something wicked this way comes...

Wenn man momentan nach draußen schaut, dann merkt man schnell: der Herbst macht sich breit. Langsam aber sicher werden die Blätter der Bäume bunt, es gibt morgens wieder dichten Nebel und die Gremlins, Ghule und Geister machen sich bereit zum Spuken. 
Moment, was? Ganz richtig, Herbst bedeutet auch immer das Halloween nicht mehr weit weg ist. Wie gut dass die Kollegen von der CineCouch auch in diesem Jahr den #Horrorctober ausrichten. Aber worum geht es bei diesem klangvollen Event genau? 

Zwar hab ich das jetzt mal grob unter "Blogparaden" eingeordnet, aber so richtig passt die Kategorie dann eben doch nicht. Es können nämlich keinesfalls nur Blogger mitmachen. Ihr treibt euch auf Letterboxd herum oder habt einen Twitter-Account? Dann könnt ihr ebenfalls mitmachen. Ich erklär euch die Regeln. 
Schleicht herum: Nosferatu © Jofa
Zuerst folgt ihr dem Link weiter oben zur CineCouch. Ihr landet damit direkt auf der richtigen Seite. Mit einem Kommentar könnt ihr euch in die Liste eintragen, und dann sucht ihr euch 13 Horrorfilme aus, die ihr im Oktober anschauen wollt. Redet via Twitter mit dem #horrorctober darüber, steigt in Gespräche mit anderen ein, macht den Oktober zu einem richtigen Gruselevent. 

Wenn ich mir meine bisherigen, hier gesammelten Filmkritiken anschaue, dann sind da immerhin acht Horrorfilme dabei. Alles recht neue Vertreter aus diesem und dem letzten Jahr. Und in den letzten Jahren bin ich auch immer mehr zu einem kleinen Angsthasen mutiert. Muss ich ja zugeben. Den Horrorctober werde ich also für eine kleine Zeitreise nutzen. Mit meinen ausgewählten Filmen gehe ich zurück bis ins Jahr 1920. Und hier sind die ausgewählten Filme: 
© Decla, Jofa, Studio Canal, Warner Bros., Alta Vista, Seda Spettacoli, 20th Century Fox, Laurel Group, SLM Productions, Dark Castle, HanWay Films, Dark Sky, BFI, Film 4 u.a.

Falls ihr nicht alle Filmposter direkt erkennt, es handelt sich um folgende Werke: 
  • "Das Kabinett des Doktor Caligari", 1920, Regie: Robert Wiene 
  • "Nosferatu", 1922, Regie: F.W. Murnau
  • "Evil Dead 2", 1987, Regie: Sam Raimi
  • "House of Wax", 1953, Regie: André de Toth
  • "The Fall of the House of Usher", 1960, Regie: Roger Corman
  • "Suspiria", 1977, Regie: Dario Argento
  • "Aliens", 1986, Regie: James Cameron
  • "Dawn of the Dead", 1978, Regie: George A. Romero
  • "The Fly", 1986, Regie: David Cronenberg
  • "Orphan", 2009, Regie: Jaume Collet-Serra
  • "You're next", 2011, Regie Adam Wingard
  • "The Innkeepers", 2011, Regie: Ti West
  • "Under the Skin", 2013, Regie: Jonathan Glazer
Ihr seht also, es wird bunt gemischt. Einige Filme können mittlerweile auf ein Remake blicken, oder sind selber Remakes. "Das Kabinett des Doktor Caligari" wird allgemein als der erste Horrorfilm überhaupt gehandelt. Mit "Nosferatu" werde ich dem Vater aller Vampirfilme endlich einen Besuch abstatten. "Evil Dead 2" kenne ich bereits, aber Wiedersehen macht ja bekanntlich Freude, und pünktlich zu Halloween startet ja auch endlich "Ash vs. Evil Dead". Gleich zweimal als Darsteller vertreten ist Vincent Price. Mit "Aliens" statte ich endlich mal meiner größten Heldin, Ripley, einen erneuten Besuch ab. Das Remake von "The Fly" reizt vor allem durch die Regie von David Cronenberg, und "The Innkeepers" wird mein erstes Mal mit Ti West werden.
Voll motiviert: Ash aus "Evil Dead" © Studio Canal
Es wird also bunt gemischt zugehen. Ob ich die Filme in irgendeiner besonderen Reihenfolge anschauen werde? Ich weiß es noch nicht. Bei einigen wird mein Freund mir Gesellschaft leisten, der dem Genre bisher nicht so viel abgewinnen kann. Wer weiß, vielleicht werden es ja auch mehr als diese 13, die Einstimmungsphase hat jedenfalls am Wochenende mit "The Descent" und "Rogue" schon mal begonnen. Vielleicht finde ich auch Zeit für eine Horror-Serie, die erste Staffel "Hemlock Grove" liegt jedenfalls schon hier. Und im Oktober ist ja ganz traditionell auch immer Zeit für "Nightmare before Christmas"...

Wer mir bei Letterboxd folgen will, der wird hier fündig. Ob ich zu allen Filmen eine ausführliche Kritik schaffe weiß ich allerdings noch nicht. Auf jeden Fall werde ich versuchen wöchentlich einen Rückblick zu geben. Wer live dabei sein will darf mir gerne auf Twitter Gesellschaft leisten. Ich freue mich jedenfalls auf gute Unterhaltungen mit euch. 

Und jetzt seid ihr dran: Macht ihr ebenfalls mit? Oder findet ihr Horror so richtig schrecklich? Was denkt ihr, welcher der Filme wird nicht so gut wegkommen, und welche Filme werden mich begeistern? Welcher Horrorfilm ist euer Favorit? Welchen findet ihr so richtig, richtig mies? Lasst uns gemeinsam einen richtig schaurig-schönen Horrorctober verbringen!

Blogparade: Buch vs. Film

Miss Booleana ruft zur Blogparade auf, und dieses Mal geht es um Literaturverfilmungen. Die häufen sich ja in letzter Zeit doch recht massiv an, und wenn man in die nahe Zukunft blickt scheint der Trend anzuhalten. Bryan Fuller adaptiert Neil Gaiman's "American Gods" (welches ich grad lese und es ist verdammt nochmal großartig!), Ridley Scott schickt Mark Watney aka "Der Marsianer" aka Matt Damon ins Weltall... Zeit also, mal Bilanz zu ziehen. Sind die Bücher besser als ihre Verfilmungen? Können Verfilmungen den Büchern noch etwas hinzufügen? Gibt es Fälle in denen beides gleich gut ist? Fragen über Fragen, ich versuche mich an Antworten. Auf 10 Filme und Bücher bin ich nicht gekommen, doppelte Autorennennung wollte ich ebenfalls weitestgehend vermeiden. 

Heeeeeereeeee's Johnny! © Warner Bros.
"The Shining" vs "The Shining"

Nicht dass ich Stanley Kubrick hier irgendwie etwas negatives nachsagen möchte, der Mann war ein Genie. Aber bei seiner Verfilmung von Stephen King's Roman "The Shining" frage ich mich jedes Mal wieder, ob er das Buch genau gelesen hat. Also, man weiß ja dass Kubrick gerne Bücher einfach Wort für Wort abfilmt. Aber hier legt er den Fokus viel zu sehr auf die Horrorelemente. Das Buch ergründet den Verfall der geistigen Gesundheit von Jack Torrance so meisterhaft, wie es halt nur King hinkriegt. Im Film ist er einfach von Anfang an irre, und das Thema ist durch. Was keinesfalls bedeutet dass der Film mies ist. Er ist einfach anders. Aber hier gefällt mir das Buch eindeutig besser. Bevor ich jetzt alle anderen Verfilmungen von Stephen Kings Büchern einzeln seziere: mir ist keine bekannt, die ihre Buchvorlage übertreffen konnte. Jedenfalls bisher nicht. Vielleicht habt ihr ja Tipps?
And the winner is: Buch

Ist auch stressig im Weltall © Buena Vista
 "Per Anhalter durch die Galaxis" vs "Per Anhalter durch die Galaxis"

Den Film finde ich wirklich charmant. Man bringt ein paar eigene Dinge mit, behält den Geist des Buches aber bei. In die Mischung packt man Martin Freeman und Sam Rockwell, und fertig ist ein unterhaltsamer, kurzweiliger Film. Der, egal wie gut er ist, trotzdem nicht an das Buch rankommt, weil die ganze Reihe einfach über allem anderen steht. 
And the winner is: Buch

Gruppenfoto mit Schwert © Warner Bros.
 "Der Herr der Ringe" vs "Der Herr der Ringe"

An den Herren der Ringe habe ich mich erst herangetraut als die Filme im Kino liefen. Schnell wurde ich in den Bann der Bücher gezogen und wollte mehr entdecken. Eine bis heute anhaltende Liebesbeziehung mit Tolkiens Werken nahm ihren Anfang. Und auch die Filme liebe ich, denn ich verbinde viele gute Erinnerungen mit ihnen und schaue sie auch heute noch gerne an. Die Detailverliebtheit, die Darsteller... es fühlt sich immer wieder an als ob man nach Hause kommen würde. Bruchtal für den Zuschauer sozusagen. Mich hier zwischen dem einen oder dem anderen Medium zu entscheiden würde ich echt nicht fertig bringen. Beide sind unterschiedlich, ergänzen sich aber ganz wunderbar. 
And the winner is: Unentschieden

 Portrait mit Schwert? © Warner Bros.
 "Der Hobbit" vs "Der Hobbit"

Die "Hobbit" Trilogie zeigte in den vergangenen Jahren eindrücklich, wie man ein Kinderbuch mit 200 Seiten Umfang nicht verfilmt. Aufgeblasen auf drei Filme, randvoll mit Nebenschauplätzen um möglichst viele Gastauftritte von Darstellern aus der "Herr der Ringe" Trilogie und Special Effects die vor allem zum Ende hin einfach nur zum Fremdschämen waren. Eine dazuerfundene und recht peinliche Liebesgeschichte hat die Sache auch nicht besser gemacht. Da konnte auch Benedict Cumberbatch als Drache nichts mehr retten. Viele zweifelten danach ernsthaft an Peter Jacksons Talent, und ich finde: durchaus mit Recht. Aus einem kurzen Buch für Kinder ein neunstündiges CGI-Overkill-Werk zu machen kann doch nicht die Lösung sein.
And the winner is: Buch

Mega romantische Vampire © Concorde
 "Twilight" vs "Twilight"

Ja, ich habe alle vier Twilight Romane gelesen. Ja, ich habe alle fünf Filme gesehen, vier davon im Kino. Nein, ich bereue nichts. So, nachdem wir das geklärt hätten kommen wir zum Wesentlichen. Sicher, die Bücher sind keine Glanzleistung. Ja, das propagierte Frauenbild löst Würgereize aus und ja, niemand in den Filmen konnte zum Zeitpunkt der Dreharbeiten irgendwie schauspielern. Kristen Stewart und Robert Pattinson kriegen grad die Kurve und die Autorin der Bücher ist meines Wissens nach in der Versenkung verschwunden. Alles ist gut im dauervernebelten Städtchen Forks. 
Aber was ist nun besser? Ganz ehrlich, ich hab keine Ahnung. Ich fand beides recht kurzweilig, beides hat null Anspruch und die Geschichten unterscheiden sich auch wirklich kaum. Die Bücher waren klasse weil man alle vier leicht in einer Woche runterlesen konnte, die Filme haben zumindest stellenweise durchaus nette Schauwerte gehabt. Da nimmt sich keiner etwas.
And the winner is: Unentschieden

Nathan Fillion macht sein Ding © Edel:Motion
 "Much Ado about Nothing" vs "Much ado about Nothing" 

Shakespeare gehört zu meinen absoluten Favoriten. Wie kaum ein zweiter wusste er mit Worten umzugehen. Und heute haben Schauspieler, die sich in einem Shakespeare-Stück beweisen können, bei mir schonmal einen extra Stein im Brett. "Much ado about Nothing", oder auf deutsch "Viel Lärm um Nichts" behandelt die typischen Irrungen und Wirrungen, Liebe und Hass, Intrigen und Ränkeschmiedereien die bei Shakespeare so geläufig sind. 2012 drehte Regisseur Joss Whedon innerhalb von 12 Tagen in seinem Privathaus mit befreundeten Schauspielern eine Adaption, in der nur wenige Dinge verändert wurden. Alles was in seinen Serien Rang und Namen hat spielt mit, egal ob Clark Gregg, Nathan Fillion oder Amy Acker. Ein Wechselbad zwischen Spaß und bitterem Ernst entspringt, und es macht diebisch viel Freude, zuzuschauen. So sehr ich das geschriebene Wort auch liebe, aber hier steckt im Film einfach so viel Spaß und Herzblut, da kann ich nicht anders. 

And the winner is: Film


Die Bilanz ist recht eindeutig:
Einmal konnte sich der Film durchsetzen.
Zweimal gab es ein Unentschieden.
Dreimal gewann das Buch.

Doch was sagt uns das jetzt? Sind Bücher immer besser? Sicher nicht. Können Filme Büchern etwas neues hinzufügen? Wenn cleveres Personal an der Umsetzung beteiligt ist: klar. Lohnt es sich, Bücher zu Filmen zu lesen? In meinen Augen auf jeden Fall. Ob vor oder nach dem Film? Schätze das muss jeder für sich herausfinden.

Wie sieht es bei euch aus? Habt ihr eine Lieblings-Buchverfilmung?

Blogparade: Stadt, Land, Fluss

Die Serienparade bei Frau Margarete hab ich jetzt aus mir selbst unerfindlichen Gründen ein paar Runden aussetzen lassen, doch nach dem Urlaub ist vor dem bloggen, also bin ich in Runde sieben wieder mit dabei. Das Thema dieses Mal: Stadt, Land, Fluss. Jetzt denkt ihr sicher "Hä? Das ist doch ein Spiel, was soll das mit Serien zu tun haben?". Die Fragestellung hilft aber weiter: 

Die meisten bzw. die bekanntesten Serien kommen aus dem englischsprachigen Raum – welche Serien kannst du empfehlen, die nicht aus den USA oder aus Großbritannien kommen? Welche deutschen Serien sind deine Favoriten? Oder hast du vielleicht sogar ein paar Exoten in deiner Watchlist?

Zunächst hab ich echt lange überlegt, aber an deutschen Serien die ich richtig gut finde fällt mir echt nichts ein. Klar, als Kind hat man "Kommissar Rex" geschaut, und irgendwann mit 12 hab ich mal bei "Gute Zeiten, Schlechte Zeiten" reingezappt. Aber ansonsten hab ich da seit Jahren nichts auf dem Schirm. Wenn man mal irgendwo reinschaut sieht alles einfach immer aus wie der schlechte Versuch irgendwas amerikanisches zu kopieren. 

Ansonsten ist das echt schwer. Alle meine Lieblingsserien kommen aus dem UK oder den USA. Mir ist bewusst dass die Skandinavier erstklassige Krimis aus dem Hut zaubern, aber Krimi ist so gar nicht mein Genre, da verirre ich mich nur selten hin. Letztens habe ich die schwedische Dramaserie "Blutsbande" angeschaut, die hat mir ziemlich gut gefallen. Und im Schwedischunterricht hatten wir es am Ende häufiger mal mit Wallander zu tun. Aber ob das so richtig zählt?

Was bleibt sind Animes. Wer sich jetzt hier im Blog genauer umschaut wird vermutlich sagen "aber hier sind ja gar keine Animes vertreten!". Stimmt. Weil ich selten welche schaue. Aber so ein oder zwei sind dann doch dabei, und ich stelle euch deshalb mal meinen jüngsten Favoriten vor, der eigentlich schon ein bisschen älter ist. Die Rede ist von "Samurai Champloo". 
Beschäftigt: Jin, Mugen und Fuu aus "Samurai Champloo" © Nipponart
Die Produktbeschreibung bei Amazon sagt folgendes: "Die 26-teilige TV-Serie schildert die Suche der unbedarften Fuu nach dem Samurai, der nach Sonnenblumen duftet. Begleitet wird Fuu bei ihrer Reise durch die Edo-Zeit vom aufbrausenden und coolen Samurai Mugen und von Jin, einem ruhigen und besonnenen Krieger, der das genaue Gegenteil von Mugen verkörpert. Diese Konstellation sorgt bei der abenteuerlichen Reise durchs antike Japan für allerlei Zündstoff."

Empfohlen wurde mir die Serie vor etwas weniger als zwei Jahren von einem Kollegen, nachdem ich ihm lang und breit erklärt hatte dass Anime echt so gar nicht mein Ding ist. Eine leichtsinnige Wette später saß ich nachmittags in meiner Wohnung und fing mit der ersten Folge an. Spätestens als Mugen auftaucht und von David Nathan gesprochen wird hatte mich die Serie, und ich hab einfach alle 26 Folgen hintereinander weg geschaut. Die Vermischung aus traditioneller Samuraigeschichte und Hip Hop Elementen zündet, die Figuren sind allesamt grundsympathisch. Man kann gar nicht anders als mitzufiebern, und die Figuren wachsen einem schneller ans Herz als man "Nudelsuppe" sagen kann. 
Nicht so gut gelaunt: Piccolo und Son Goku ©AV Vision GmbH
Überhaupt, Animes. Ich erinner mich noch lebhaft an die Nachmittage nach der Schule, die jahrelang einem festen Ritual folgten. Zuerst wurde "Pokémon" geschaut, dann kamen "Onepiece" und Konsorten, und Abends gab es "Dragonball (Z)". Auf MTV liefen "Hellsing" und "Angel Sanctuary", aber immer erst abends, und ich war ziemlich froh dass mein Fernseher in meinem Zimmer MTV empfing. Tja, damals hatte man noch richtige Sorgen, schätze ich.  

Welche Serien aus dem nicht-englischsprachigen Ausland schaut ihr gerne?

Blogparade: Zockstock

Ja ja ja, hier geht's um Filme, ich weiß schon. Aber wenn ich grad keine Filme schaue, dann findet man mich sehr oft am Computer, vertieft in irgendein Spiel. Weil ich dieses Hobby schon seit mehr als 15 Jahren pflege, meine Bachelorarbeit darüber geschrieben habe und sowieso sehr gesprächig bin ist es also Zeit, an der Blogparade von Frau Argh teilzunehmen.

  • Was war dein aller erstes Computerspiel (Konsole o.ä. zählt auch)?
    Das erste Spiel, welches ich am PC meiner Mutter gespielt habe war "Lode Runner". Da war ich um die 11 Jahre alt. Im gleichen Jahr gab es zu Weihnachten eine Playstation, also noch diese ganz alte, große und eckige. Mein erstes Spiel dafür war "Final Fantasy VIII", und ich habe es geliebt. Hat über ein Jahr gedauert bis ich den Endboss endlich besiegt hatte. Mein erstes selbst gekauftes Computerspiel war dann kurze Zeit später "Baldur's Gate 1". Immernoch ein absoluter Klassiker.
  • Computer oder Konsole?
    Angefangen hat es mit dem Computer. Die Playstation war auch meine bisher einzige Konsole, dafür gebe ich in unregelmäßigen Abständen unverschämt viel Geld für einen neuen Computer aus. Kein so vorgefertigtes Ding, die Hardware wird schön ausgesucht und zusammengestellt. Man gönnt sich ja sonst nix. Spätestens wenn "Final Fantasy VII" aber für die PS4 neu veröffentlicht wird *muss* eine bei mir einziehen.
  • Mario oder Sonic?
    Mario. Mein treuer Begleiter auf dem Game Boy Color. Diesen lila-durchsichtigen. Liegt immernoch in einer Schublade herum, funktioniert auch noch. 
  • Play Station oder Xbox?
    Play Station. Ich hab letztens versucht mit der Xbox 360 von meinem Freund zu spielen. Ging gar nicht.
  • HEY! HINTER DIR! EIN DREIKÖPFIGER AFFE!
    Zeit, sich zu outen, oder? Ich weiß dass das Zitat aus "Monkey Island" stammt, aber ich hab bisher noch keinen Teil der Reihe gespielt. Ich gehe mich dann mal eine Runde schämen.
  • Dein liebstes Computerspiel ever?
    Verlangt jetzt bitte nicht von mir dass ich mich zwischen "Final Fantasy VIII", "Baldurs Gate 1" und "Pokémon Rote Edition" entscheide. Sind ja auch verschiedene Plattformen, also: diese drei. 
  • So kultig, dass man es gespielt haben muss, weil man dann noch der Nachwelt davon berichten kann?
    "Final Fantasy VII". DER Grund, weswegen ich mir eine PS4 zulegen werde, wenn das Remake erscheint. 
  • So scheisse schwer, dass ich’s nie geschafft habe und kurz davor war meine Konsole/meinen Rechner an zu zünden…
    "Final Fantasy VIII" hat damals über ein Jahr gedauert. Ich hatte nachher alle GFs, sie waren alle Level 100, mein Team hätte nicht besser ausgerüstet sein können. Der Endboss war trotzdem eine Qual, und ich hab wochenlang daran gesessen. Also, nur am Endboss. Als der lag war ich sowas von aus dem Häuschen. Und niemand hat mich damals verstanden :D
  • Mit dem (Ur)Game Boy verbinde ich…?
    Ich hatte nie einen von den ganz alten, mein Einstieg war der Game Boy Color. Aber eine Freundin hatte einen, und wir haben ganz oft einfach abwechselnd irgendwelche Spielchen gespielt. War schon lustig. 
  • Zocke ich gerade?
    Neben dem ewig aktiven "World of Warcraft" Account bin ich momentan schwer damit beschäftigt, mir ein Haus in "Skyrim" zu bauen.Vom Pfeil ins Knie wurde ich bisher netterweise verschont. Aber es ist ja nie schlecht wenn man vorsorgt.
  • MMORPG – geil oder nur was für Nerds und Vollpfosten?
    Als "Warcraft"-Spielerin hatte ich mich damals echt auf "World of Warcraft" gefreut. Hab es dann auch eine Woche nach Start endlich bekommen, und ab da ging das Elend los. Ich hab unanständig viel Zeit damit verbracht, und damals hatten wir für die ganze Familie nur einen Computer. Den ich natürlich permanent blockiert habe, bis ich mir irgendwann ein Notebook zum zocken gekauft habe. Kurze Zeit später kam dann wieder ein richtiger PC. WoW spiele ich auch heute noch, aber das exzessive hab ich irgendwann mit kaltem Entzug abgelegt. In meiner Gilde sind nur Leute, die ich persönlich kenne, ich gehöre keiner Raidgruppe an und manchmal zocke ich tagelang auch gar nicht. WoW war aber nie das einzige MMORPG. Ich blicke auf kurze Karrieren bei "Vanguard", "Lord of the Rings Online", "Age of Conan" und "Warhammer: Age of Reckoning" zurück. Aber irgendwie lande ich immer wieder bei WoW.
Klein, aber gefährlich: Meine Goblin-Priesterin © Blizzard
  • Online oder Offline
    Lass mal sehen... es findet eh allles online statt. Am PC laufen 95% aller meiner Spiele über Steam, dazu dann noch WoW... offline spiele ich nur Pokémon. Natürlich die rote Edition mit Glumanda als Starterpokémon, alles andere ist nämlich Kindergarten.
  • Bevorzugte “Sparte” (Action, Adventure, Sport, Strategie, usw.?)
    (MMO)RPGs mag ich sehr gerne. Zwischendurch bin ich auch mal für eine Runde "Battlefield" zu begeistern, aber sonderlich gut bin ich darin nicht. Die Kombination aus beidem in Form von "Fallout" macht mich allerdings ziemlich happy, und das "Fallout 4" Panel auf der E3 hat mich vor meinem PC echt in pure Freude versetzt. Ich hoffe ich krieg dieses Jahr auf der GamesCom die Chance es anzutesten.
  • ICH BIN DER SCHWERTMEISTER!!! (oder doch nicht?)
    Meeeh, ich mag "Big Bang Theory" nicht.... ich würd ja sagen als Magierin spielen ist n bisschen anpruchsvoller, weil man einfach hoffnungslos am Arsch ist wenn mal jemand an einen rankommt. Deswegen spiele ich gern als Nahkämpferin, zumindest im ersten Durchgang. Sicher ist sicher.
  • Zockt ihr auf dem smarten Phone/Tablet - wenn ja, was?Ab und zu tobe ich mich mit "Fruit Ninja" aus, und gelegentlich schau ich mal bei "Hay Day" rein. Mit meinem Freund spiele ich gerne mal eine Runde "Quizduell". Und ich hab einen Game Boy Emulator laufen, mit dem ich Pokémon spielen kann. Also, ich könnt auch andere Sachen damit spielen, aber ich nutze ihn nur für Pokémon.  

Blogparade: Von Helden und Schurken

© FX
Runde fünf der Serienparade bei Frau Margarete wurde eingeläutet, und diesmal geht es um Helden und Schurken. Da schossen mir direkt allerhand gute Ideen in den Kopf, und dann kam so gaaaanz ungeplant Urlaub dazwischen, und jetzt sitz ich hier und bin zu spät dran. Das hält mich aber nicht auf.

Die Aufgabenstellung diesmal: Welche Serienfigur ist dein liebster Held und welcher ist der fieseste Schurke? Was muss ein Charakter haben, damit er sich zum Helden entwickelt? Was macht einen wirklich bösartigen Charakter aus? Setzen deine liebsten Helden und Schurken vielleicht auf besondere Fähigkeiten oder ein besonderes Team?

Ich würde mich dann gerne mit den Schurken beschäftigen. Ich mein, Helden gibt es ja wie Sand am Meer, aber einen richtig guten Schurken, den findet man eher selten. Ich erkläre euch also zunächst, was einen guten Schurken für mich ausmacht, und dann präsentiere ich euch meinen absoluten Favoriten der jüngeren Seriengeschichte als Beispiel.

Was macht also einen guten Schurken aus? Sicher, er muss fies und böse sein, sonst wäre er ja kein Schurke. Aber sind das wirklich die einzigen beiden Qualifikationen, die er oder sie mitbringen muss? Ich finde: nein. Schurken, deren Motive nur allzu deutlich sind, finde ich meistens langweilig. Sie sind vorhersehbar, man weiß von Anfang an, dass am Ende das Gute siegen wird. Aber es gibt auch Ausnahmen von diesem Einheitsbrei.
© FX
Letztes Jahr lieferte FX mit der Serie "Fargo" nicht nur den ultimativen Beweis dass die Umsetzung vom Film hin zur Serie perfekt gelingen kann, sie brachten mit Lorne Malvo auch meinen mit Abstand liebsten Schurken seit Ewigkeiten mit. Auf den Punkt genau gespielt von Billy Bob Thornton. Faszinierendweise ist Lorne Malvo aber nicht einfach nur der Antagonist innerhalb der Serie. Er liefert dem Zuschauer einen Einstiegspunkt in eine Gesellschaft, die er sonst nicht verstehen würde. Er stellt Fragen, die man sich als Zuschauer stellt. Keine Frage, er wirkt irgendwie bedrohlich, aber gleichzeitig auch wie etwas, dass einfach dazu gehört. Etwas, das schon länger da war. Als ich "Fargo" geschaut habe mochte ich Lorne, aber ich konnte Lester Nygaard nicht leiden. Hätte es nicht anders herum sein sollen?

Was ist da passiert? Lorne handelt scheinbar ohne ein tieferes Konzept. Er mordet hier und da, um anderen zu helfen. Aber ist es wirklich Hilfe, oder versucht er, Chaos zu stiften? Er gibt Leuten das Gefühl, dass ihr Handeln richtig ist. Es könnten ja auch alle anderen falsch liegen, so wie es das Poster in Lesters Keller vorschlägt. Er ist ein richtig manipulativer Kerl, korrumpiert die Menschen in seiner Umgebung. Was, wenn Freundlichkeit dich nicht weiter bringt? Was, wenn all die Regln, an die du dich bisher gehalten hast, schlicht nicht existieren? So fehlt ihm scheinbar ein übergeordneter Plan, und dies macht ihn weniger greifbar. Weitere Motive scheint es für ihn nicht zu geben, gepaart mit Dialogzeilen wie “I haven’t had pie like this since the Garden of Eden” lässt es sich leicht zu dem Schluss kommen, dass es sich bei Lorne Malvo schlicht und ergreifend um den Teufel im Menschengewand handelt. Und was könnte furchterregender sein als ein Wesen, dessen einziges Ziel darin besteht, Chaos zu säen? Achtet beispielsweise auf die Szene im Aufzug gegen Ende der Staffel, dort sieht es so aus als hätte er Flügel. Und auch seine letzte Szene innerhalb der Staffel entspricht nicht gerade einer normalen, menschlichen Reaktion. Denkt mal darüber nach ;)
© FX



Blogparade: Best Heroines – Top 10 der besten starken Frauenfiguren in Film und TV

Die singende Lehrerin ruft mal wieder zur Blogparade auf, und selten hat mir ein Thema mehr zugesagt als dieses. Nun hänge ich mich ja unglaublich gerne am Begriff" starke Frauenfigur" auf. Die wenigsten würden auf die Idee kommen, irgendeine männliche Figur als "stark" zu bezeichnen. Sicher, man kann argumentieren dass dahinter nur "gut geschrieben" steckt, aber ist es nicht unfassbas bitter, dass "gut geschrieben" ein Kriterium ist, das eine weibliche Rolle aus dem Einheitsbrei heraushebt? Gut geschrieben Figuren sollten keine Besonderheit sein, sondern etwas selbstverständliches, auf allen Seiten. Ich möchte mehr sehen als "nur" eine "starke" weibliche Figur. Da ich bis zu diesem Zeitpunkt aber vermutlich noch ein bisschen warten muss, gibt es nun eben meine 10 liebsten, gut geschriebenen Frauenfiguren aus Film und TV. Hier ein Ranking zu veranstalten fällt mir enorm schwer, denn mit einigen dieser Figuren verbinde ich sehr viel persönliches. Andere begeistern mich einfach so, und beides gegeneinander antreten zu lassen ist ja nun nicht ganz fair. Ich präsentiere also mein nicht näher geordnetes Sammelsurium an Frauenfiguren, die ich großartig finde.

Seid jedoch vor milden Spoilern gewarnt!

 Imperator Furiosa - Mad Max: Fury Road
© Warner Bros.

Tja, keine Blogparade über tolle Frauenfiguren ohne die Imperatorin! Charlize Theron als Furiosa hat mich im Kino schlichtweg umgehauen. Furiosa macht ihr Ding und zieht das durch. Allein oder als Teamplayer, aber niemals nur als nettes Anhängsel für irgendwen. Ihr widerspricht man einfach nicht. Sie ist aber nicht so extrem auf "überkrasse Frau die vor lauter Ärsche treten vergisst wie man fühlt" getrimmt. Sie darf Verzweiflung zeigen, aber eben auch Wut. Sie ist vielseitig, und irgendwie fehlen mir da auch einfach ein bisschen die Worte. 

 Brienne of Tarth - Game of Thrones
© HBO

Brienne ist in der schrägen Welt von "Game of Thrones" noch sonderbar. Eine Frau, die einen "Männerjob" machen will. Die darin verdammt gut ist. Die dafür von zahlreichen Kerlen fertig gemacht wird. Doch Brienne lässt sich nicht unterkriegen, sie ist tapfer, loyal, mutig. Sie kämpft für die Dinge, an die sie glaubt, und für die Leute, die sie unterstützenswert findet. Sie macht ihr Ding, und sie ist meine absolute Favoritin innerhalb der Serie.

 Buffy Summers - Buffy the Vampire Slayer
©The WB

Joss Whedon hat die Sache mit den Frauen raus. Mit Buffy präsentierte er uns schon in den 90ern eine Serie, bei der eine weibliche Protagonistin im Fokus stand. Ungewöhnlich. Dann hat Buffy auch noch Vampire und Dämonen gejagt, und manch einer findet ja auch heute noch, dass das eher "Männerarbeit" sei. Hab ich schon erwähnt dass sie zu Beginn der Serie 15 ist? Die meisten Leute haben mit 15 andere Dinge zu tun. Buffy entdeckt ihre Kräfte, rettet mehrmals die Welt und geht nebenbei zur Schule, kümmert sich um ihren vielseitigen Freundeskreis und die Familie. Für mich war sie ein großartiges Vorbild in meiner Jugend, und momentan arbeite ich mich nochmal durch die ganze Serie. Und was soll ich sagen? Es ist immernoch wundervoll, wie das Wiedersehen mit alten Bekannten. 

 Claire Underwood - House of Cards
©Netflix

Zu "House of Cards" kam ich wegen Kevin Spacey. Und ja, er macht einen Wahnsinnsjob, so wie immer. Doch die wirkliche Überraschung kam in Form von Robin Wright als Claire Underwood. Claire steht ihrem Mann in nichts nach. Sie verfolgt ihre eigenen Ziele, und sie zeigt Zähne, wenn es nötig ist. Sie ist Francis völlig ebenbürtig, und wenn er diese Tatsache mal vergisst, dann hat das für ihn Konsequenzen. Und doch verbirgt sich unter dieser stahlharten Schale noch viel mehr. Die Szenen mit Adam zeigen dies, aber auch der Moment in Staffel 2, wo sie auf dieses Monster aus ihrer Vergangenheit trifft und kurzzeitig zusammenbricht.Claire Underwood ist keine Frau, die von irgendeinem Mann besessen wird. Sie macht ihr Ding. Wenn das in einer Partnerschaft am besten funktioniert, dann so. Ansonsten eben anders. Und hab ich schon erwähnt, dass ihr Kleiderschrank unfassbar ist? Gebt dieser Frau Preise für die besten Outfits, bitte!

 Hermine Granger - Harry Potter
© Warner Bros.

Hier aufzuzählen was Hermine alles erreicht hat in ihren sieben Jahren in Hogwarts würde in einer Endlosliste resultieren. Beschränken wir uns also auf das Wesentliche. Hermine ist verdammt clever, und sie spielt das niemals herunter. Da können ihre Mitschüler jahrelang dumme Kommentare raushauen. Sie engagiert sich sozial. Sie steht für Gerechtigkeit ein, und sie ist für ihre Freunde da. Dass Emma Watson selber ganz nach ihrer bisher bekanntesten Rolle kommt macht mich dabei direkt doppelt glücklich. 

 Ellen Ripley - Alien
© 20th Century Fox

Über Ripley muss man nun wirklich kein einziges Wort mehr verlieren. Wenn ihr "Alien" bisher nicht gesehen habt, dann holt diese Bildungslücke (und ich hasse dieses Wort, aber in diesem Fall geht es nicht anders) einfach schnellstmöglich nach und bewundert die Mutter aller grandiosen, Hinterteile tretenden Bossladies. Außerdem half Sigourney Weaver mir mit ihren wundervollen 1,80m Körpergröße durch diese beschissene Phase in der Schule, in der man als Mädchen für so eine Größe gemobbt wird. Wenn Ripley groß sein kann, dann kann ich das verdammt nochmal auch. Mein 13 Jahre altes Ich ist Ripley dafür bis heute dankbar.

 M - James Bond
© Sony Pictures

M leitet einen ganzen Geheimdienst und hat die Sache ziemlich gut im Griff. Dass sie Ärsche treten könnte, wenn sie wollte, bezweifle ich nicht. Doch bei ihr regelt vor allem der Verstand. Ganz davon abgesehen strahlt sie eine unglaubliche Autorität aus. Dafür muss sie niemals herumbrüllen oder so. Ein wunderbares Beispiel für großartige Frauen in Führungspositionen :)

 River Song - Doctor Who
© BBC

River Song hatte mich vom ersten Moment an in ihren Bann gezogen. In "Silence in the Library" taucht sie auf, und es ist direkt klar: sie kennt den Doctor. Aber er kennt sie nicht. Was war da los? Als Matt Smith dann übernahm tauchte sie häufiger auf. Doch das Ausmaß ihrer Geschichte, das war noch eine ganze Weile lang unbegreiflich. Und als es aufgelöst wurde war es immernoch eine gigantische Angelegenheit. Und tragisch. Oh, so tragisch. 

Aber River ist nicht die Person, die sich runterziehen lässt. Sicher, manche sind genervt von ihrer Flirterei. Ich fand das immer recht amüsant, bringt es den Doctor doch permanent in Verlegenheit. Mit Aliens kommt er wunderbar zurecht, aber diese eine Frau, die überfordert ihn. Doch sie kennt seinen wahren Namen, und sie ist clever. Und mitfühlend. Ziemlich frech. Mit dem Herzen am rechten Fleck. River Song ist wundervoll, und ich würde mir ein Wiedersehen mit ihr wirklich aus tiefstem Herzen wünschen.

 Dana Scully - Akte X
© Fox

Hauptsächlich war sie damals dafür verantwortlich dass ich eine Weile lang Gerichtsmedizinerin werden wollte. Ich glaube, meine Lehrer fanden das damals hochgradig verstörend. Aber Dana Scully hatte mehr zu tun. Aliens, unerklärliche Mysterien und zwischendurch Morde: alles hat sie mit ihrem Kollegen aufgeklärt. Und dann waren da noch die ganzen Normalsterblichen, denen eine Frau beim FBI irgendwie suspekt war. Hat sie alles nicht gestört, und ich persönlich freu mich wie eine Irre darauf, dass momentan an einem befriedigenden Ende für "Akte X" gearbeitet wird. Endlich ein Wiedersehen mit meinen liebsten Agenten!

Sarah Connor - Terminator 2
© Columbia

Landet in einer Kategorie mit Ripley. Terminator sah ich, wie Alien, irgendwann in meiner Jugend zum ersten Mal, und ich war hin und weg. Vorher kannte ich nur diese "netten" Frauen in Filmen, und mal ehrlich, "nett" ist ja ganz nett, aber eben auch irgendwie die kleine Schwester von Scheisse. 
Doch dann tauchte Sarah Connor auf und zeigte mir: Frauen müssen nicht immer nur "nett" sein. Frauen können so viel mehr sein. Sie können stark sein. Sie können kämpferisch sein, für ihre Ziele einstehen. Es muss nicht immer zuckersüß zugehen, es dreht sich nicht immer nur darum wie ein (leider nicht immer nur fiktives) Männerbild sein Weibchen gerne hätte.

Das sind sie also, meine Favoritinnen. Viele andere gehören ebenfalls in diese Liste, aber der Platz hat nicht gereicht. Ist eure Lieblingsfigur mit dabei? Wer hätte eurer Meinung nach noch in die Liste gehört? 
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